Künstlerhaus Dortmund
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Comeback

17. September bis 31. Oktober 2010




Eröffnung am Freitag, den 17.9.2010



Das Künstlerhaus Dortmund macht die wiederholte Einladung von Künstlerinnen und Künstlern zum eigentlichen Thema einer ansonsten inhaltlich offenen Gruppenausstellung: Künstler aus dem europäischen Ausland, die bereits in der Vergangenheit eine Arbeit im Künstlerhaus realisierten und die bei den Künstlern des Künstlerhauses in eindrücklicher Erinnerung blieben, werden zum zweiten Mal eingeladen, um eine neue Arbeit für den selben Ort zu konzipieren. Es wird mit dieser erneuten Einladung angesprochen und es ist zu erwarten, dass dabei der vergangene Zeitraum, die eigene Entwicklung und Erfahrung, die Erinnerung an den ersten Besuch und/oder die vergangene Arbeit, an den fremden Ort und an das fremde Lande, selbst Teil der neuen künstlerischen Aussage sein wird.
Das Ausstellungsprojekt „Comeback“ thematisiert also nicht nur den gemeinsamen Ort – das Künstlerhaus Dortmund – sondern diesmal besonders die Zeit: die individuellen Biografien der Künstler sowie die Geschichte des Hauses.

Von dem Ort und der Zeit für experimentelle Kunst.
Die Geschichte des Künstlerhauses ist eine Geschichte von Einladungen – seit mehr als fünfundzwanzig Jahren. Es waren und sind Einladungen an Künstlerkollegen, ihre aktuellen Arbeiten in Dortmund zu präsentieren. Darunter sind viele ausländische Künstler, aus Europa und aus Übersee. Der Ehrgeiz der Künstlerkuratoren im Künstlerhaus richtet sich seit jeher auf immer neue thematische Gruppenausstellungen: Inhaltliche Zusammenhänge in der aktuellen experimentellen Kunst werden über die Grenzen hinaus deutlich, indem die unterschiedlichen Positionen der eingeladenen Künstler und Künstlerinnen – auch mit den jeweils anderen, fremden kulturellen Prägungen –  an einem Ort aufeinander treffen. Um diese Aktualität der Ausstellungsprojekte zu gewährleisten und um die komplexe Vernetzung der unterschiedlichen Kunstszenen zu reflektieren, hat in der Praxis eine erneute Ausstellungseinladung an Künstler nur in ganz wenigen Fällen stattgefunden; das sind bislang die Ausnahmen, die die Regel bestätigen: They never come back.

Die wiederholte Einladung stellt den Zusammenhang zum Kulturhauptstadtprojekt „GrenzGebietRuhr“ her:
Die im Kulturhauptstadtjahr angestrebte Nachhaltigkeit ist prospektiv: Sie richtet sich von 2010 aus in die Zukunft. „Comeback“ hingegen ist der gegenwärtige Nachweis von Nachhaltigkeit: Die Rückkopplung an Vergangenes verweist auf zukünftige gemeinsame künstlerische Prozesse. Grenzen von Zeit und Räumen, von Kulturunterschieden verschiedener Nationen und ihrer Sprachen, von Generationen und von verschiedenen Kunstgattungen bzw. Medien werden durchlässig. Diese Grenzen bleiben aber auch weiterhin spannend und als Aspekte der jeweiligen Kunstproduktion sind sie Thema der gemeinsamen Gruppenausstellung „Comeback“.

Sieben europäische Künstler werden Installationen vor Ort realisieren:

Sylvie Ungauer (F) 1992 Stipendium Frankreich
Louise K. Wilson (GB): 1992 Stipendium GB
Karin van Dam (NL): 1997 Schätzen Sie den Oberreider Stollen
Paola di Bello (I) : 2001 points of view
Lieve d’Hondt (B): 2003 20/20
Lukas Bardill/Gabriela Gerber (CH): 2003 20/20
Alma Skersyte (Lt) : 2006 Invazija



Sylvie Ungauer (F) 1992 Stipendium Frankreich





Louise K. Wilson (GB): 1992 Stipendium GB





Karin van Dam (NL): 1997 Schätzen Sie den Oberreider Stollen





Paola di Bello (I) : 2001 points of view





Lieve d’Hondt (B): 2003 20/20





Lukas Bardill/Gabriela Gerber (CH): 2003 20/20





Alma Skersyte (Lt) : 2006 Invazija




    


Organisation:
Peter Schmieder (Geschäftsführer), Willi Otremba (Kurator und Vorsitzender), Elly Valk-Verheijen (Kuratorin)

Gestaltung Karte ©:
Fotos Eröffnung ©: Elly Valk-Verheijen

freundlich unterstützt durch:
Sparkasse Dortmund, Kulturbüro der Stadt Dortmund