Künstlerhaus Dortmund
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Pigs & Pearls

10. bis 25. August 2013

Eröffnung am Freitag, den 9. August um 20 Uhr

Verlassene Landschaften unter einer brütenden schwarzen Sonne,
Halbwelten im Dämmerlicht bevölkert von obskuren Gestalten,
bewegliche Licht- und Geräuschskulpturen,
fotografierte Neon-Trashinstallationen,
ironisch-verpixelte Tieranalogien,
Gratwanderungen zwischen zeichnerischem Scherz und malerischer Boshaftigkeit.

Angesichts dieser vielgestaltigen Kunstwerke bleibt den Besuchern der Ausstellung nur noch die Entscheidung: Seltsam oder großartig? Pig or Pearl?

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Matthias König
Richie Moment
Jan Pötter

Florian Rosier
Johanna Voigt
Sarina Walter


Die Ausstellung bespielt das Foyer und die hintere Ausstellungsräume. In den beiden anderen Räume im EG läuft während dieser Zeit die Präsentation unserer Künstlergäste Tara Nicholson und George Groshkov.



Matthias König


Glimpse of Dawn, 2013
 

Matthias König ist bildender Künstler, Sound Artist, Musiker und Komponist/Producer. König bewegt sich auf der Grenze zwischen Bildender Kunst, Sound Art und Musik, auf der Suche nach einer Amalgamierung der verschiedenen Medien. Sein Ziel ist es eine neue ästhetische Sprache zu entwickeln, die eine direkte Reaktion des Betrachters zu den räumlich anwesenden visuellen und akustischen Elementen hervorruft. Im Vordergrund steht dabei die pure Erfahrung von Form, Farbe, Klang, Licht, Raum und Atmosphäre –und die Transformation des Kunstwerks während der Betrachter damit interagiert. Königs Arbeiten bieten mehrere Zugangsmöglichkeiten zu verschiedenen Dimensionen und können in ihrer gesamten Erscheinungsform wahrgenommen und erfahren werden. www.ateliermatthiaskoenig.com



Richie Moment



Richie Moment is a bad artist.
Bad at art, bad at life and bad at love.
'They’re young...they’re in love...and they kill people.' Bonnie and Clyde (1967)
'Everyone has one special thing.' Boogie Nights (1997)
'He’s a man of peace in a savage land...Suburbia.'  ‘Burbs, The (1989)
www.richiemoment.com



Jan Pötter


'Der Schrei des Tauchers' (2013), 170 x 140 cm , Öl/Acryl auf Baumwolle

In seinen Arbeiten greift Jan Pötter die Formensprache unserer täglichen Bilderflut auf. Ihn inspirieren Werbefotografien und Schnappschüsse sowie Kitsch und dessen Klischeehaftigkeit.
Mit malerischen Mitteln untersucht er das vermeintliche Chaos unserer globalisierten und vernetzten Welt, wie auch die Rolle und Identität des Menschen darin. Pötter faszinieren die Spannungsfelder zwischen Vernunft und Gefühl, Ratio und Instinkt. Darin erscheint ihm der Mensch als tragische Figur.
Humor ist in seinen Bildern wichtig. Eine gelungene Arbeit kehrt dabei das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt um. Das Werk schaut in uns hinein, nicht anders herum, und fragt dabei nach unserer Identität. www.janpoetter.com



Florian Rosier




Florian Rosier bedient sich der Manipulation von Bildern, doch im Gegensatz zu den nach Aufmerksamkeit schreienden Bildern der Massenkultur strahlen seine meist nüchternen fotografischen Arbeiten eine unheimliche, endlose Stille aus und werden so zu einer Art Ruhepol in unserer schnelllebigen Zeit.
Dabei dient die ursprüngliche Aufnahme lediglich als eine Art Skizze für das resultierende Bild. Es entsteht eine Art Schnittstelle zwischen Fotografie und Malerei. Die vermeintliche Objektivität der Fotografie weicht der subjektiven Wahrnehmung eines Augenblicks und wird so sowohl zu einem Spiegel der Gesellschaft als auch zu einem Fenster in das Empfinden des Künstlers selbst. www.florianrosier.blogspot.de



Johanna Voigt



Lange Zeit war Malerei der Schwerpunkt von Johanna Voigts Arbeiten, nach und nach verlagerte dieser sich jedoch auch auf die Medien Film und Fotografie. Trotz der sich stets ändernden Medien bleibt die künstlerische Haltung gleich.
Jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte, gibt uns einen Einblick in seine eigene Welt, die uns fremd und doch sehr bekannt scheint. Es sind Einblicke in innere wie äußere, real und surreal scheinende Welten, die gleichbedeutend und gleich wahr nebeneinander stehen. www.johannavoigt.blogspot.de



Sarina Walter


Ohne Titel, 2012, 130x90cm Öl auf Leinwand

Sarina Walters großformatige Malereien identifizieren sich sowohl mit der Sublimität der Malerei auf der einen und der absoluten Lethargie, dem Kitsch der "Low Culture" und der Iconographie von Computerspielen auf der anderen Seite. Durch die Gleichzeitigkeit dieser beiden Gegensätze werden sie sowohl verstärkt als auch hinterfragt.
Es wird in den Werken eine Art Entität umschrieben, deren Form nie eindeutig ist. Dabei ist die Ironie ein wichtiges Bindeglied in den Arbeiten, das ein freies Wechselspiel zwischen den Extremen zulässt. www.papierkraken.de



Konzept und Organisation: Leonie Herrmann, im Freiwilligen Sozialen Jahr im Künstlerhaus

Abbildungen ©: die KünstlerInnen
Einladungskarte ©:
Fotos Eröffnung ©:

freundlich unterstützt durch:

Sparkasse Dortmund, Kulturbüro Dortmund