Künstlerhaus Dortmund
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Das Laboratorium - ein Off-Space im Untergeschoss - steht den Künstlern des Künstlerhauses für das Experimentieren vor Ort zur Verfügung. Sie können hier neue Arbeiten, Konzepte und Techniken ausprobieren, und das Ergebnis auf Wunsch mit KollegInnen diskutieren und/oder parallel zu einer Ausstellung des Hauptprogramms präsentieren. Hierfür steht ein kleines Budget zur Verfügung.
Das Laboratorium steht auch den KünstlerInnen im Netzwerk (K.i.N.) und unseren Residency-Gästen offen.



Projekte 2016

Grauomenta präsentiert:
Stronzo Films (Sarah Müller & David Wagner)
20. Februar bis 27 März
parallel zur Ausstellung Keine Zeit

"STRONZO FILMS-MAKONGO TV-ISLAM AGENCY" präsentiert Ihnen den schwarzen Halbblutdämon, Halbpanther, den zweitgeborenen Sohn von Urmutter Mawu, die den Knochen gespuckt hat, aus dem das Universum entspringt. Schon in Kürze ist ein für allemal Schluss mit den kolonialen Schweinepriestern. Die Zone ist schwarze Magie, schwarzes Land, die Zukunft und die Vergangenheit sind schwarz. Ich präsentiere den urweltlichen Impresario der Billigfilme, den großen, den einzigartigen...SAPATA!“ (D. Wagner und S. Müller)


Projekte 2015

Grauomenta präsentiert:
Jule K. - Love Rules
25. April bis 14. Juni
parallel zur Ausstellung Artist Sweethearts

Jule K.´s Bilder bewegen sich auf dem Grat zwischen Realität und Fantasiewelt, ohne sich auf eins von beidem festzulegen. Meist dient ein realer Hintergrund als Ausgangspunkt für ein freies Spiel mit Farbe und Form. Gespeist wird Jule K.s Imagination durch Trash-Kultur, Comics, Literatur, Film und Fernsehen oder auch Mode. Graphisch sind die Arbeiten stark vereinfacht und nach vorne gerichtet. Die Figuren und Situationen werden nur soweit spezifiziert als nötig, der Bildraum ist flach, plakatartig, auf die räumliche Illusion oder Lichteffekte wird fast ganz verzichtet. Die Reduktionträgt neben dem Charme,die diese Bilder ausstrahlen, wesentlich zu deren vereinnahmenden Wirkung bei. Sie haben etwas Schaubildartiges. Dadurch bleiben dem Betrachter große Freiräume beider Interpretation. Jule K. manövriert die Figuren durch ein buntesUniversum, und bringt damit eigene Wünsche, Gefühle und Gedanken zum Ausdruck. Zwar ist da auch Gewalt, Wut oder Trauer in den Bildern, doch ist deren Grundstimmung durchaus positiv. Die Künstlerin präsentiert damit dem Betrachter eine warme aber keineswegs harmlose Welt aus weiblicher Sicht.„ Sie hat Witz. Sie hat was zu sagen und tut dies mit Comics: Jule K. Mit frechem Federstrich erschließt sich Jule K. ihre Welt. Comics von Frauen für Jedermann. Natürlich bunt und mit einer guten Portion Kitsch und Ironie.“ (Arte)


Translating Transformers

Laura Eschweiler und Jessica Gispert
7. März bis 12 April 2015
parallel zur Ausstellung wirklich.wirklich.

Mich interessieren Orte. Was passiert da - wer agiert - tut was - Folgen und Zustände. Solche Beobachtungen lassen mich bestimmte Materialien wählen, die meist alltäglich anmuten, alltäglich sind oder auch nicht. Formen entstehen, die zwischen sehr abstrakt und sehr konkret wirken. Es geht ums Weltenkreieren und Weltenverknüpfen, Potenziale schöpfen. Bildhauerei. Hier spielen aktionistische Momente genauso eine Rolle, wie kinetische und traditionell plastische, die sich mit Volumen, Masse, Aggregatzuständen und Raum auseinandersetzen. My current body work is attempting to create effective patterns provoked by the digestion of my physical daily life, as well as my digital daily life. I am interested in the cognitive conventionality these objects provide as part of our environment (our nature). These highly consumable objects are catalyst to consumptive satisfaction. I am interested in re-adapting the natural state of these materials to explore forms that activate human attraction. 






Projekte 2014

Grauomenta Spotlights
Einzelpositionen aus der Sammlung Grau
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Projekte 2013

Grauomenta
Positionen zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung Grau
25. Mai - 20. Juni 2013
ein Ausstellungsprojekt von Cornelius Grau


Abb.: Sammeltisch mit Arbeiten von Anonym, Kaj Fischer, Kirill Golovchenko, Matthias Grotevent, Andreas Jonak, Stefanie Kramer, Tammo Lünemann, Lars Julien Meyer, Katharina Maderthaler, Matthias Recht, Ines Skirde, The Trader House Rules, Hagen Trippelsdorf, Julia Wilczewski und Benjamin Zanon

In unserem Laboratorium erhalten Sie einen Einblick in die Anfänge einer Sammlung. Cornelius Grau, Student an der Kunstakademie Düsseldorf und Mitglied des Künstlerhauses: “Ich habe in den letzten Jahren fleißig Werke von Kommilitonen und Freunden (zumeist Studierende/Absolventen der Kunsthochschulen in Düsseldorf, Osnabrück, Stuttgart und Berlin) abgestaubt und mir eine kleine Sammlung aufgebaut. Vor allem Kleinplastiken und kleinere Bilder. Es gibt aber auch Videos und Performance-Requisiten. Die meisten Arbeiten sind naiv bis lustig gehalten. So gibt es Alu-Toasts, eine Klobürste, Fake-Dvd-Cover, I-Phone-Nachbauten und so weiter zu sehen. Es gibt aber auch Ernstes und auch den vollen Trash. Ergänzt wird das Ganze durch wenige Flohmarkt- und Sperrmüllfunde. Ich werde also eine wilde Mischung auf kleinem Raum präsentieren.”

Aus dieser Ausstellung entwickelte sich die Idee, die in der Sammlung vertretenen Künstler auch einzeln zu präsentieren: Grauomenta Spotlights


Projekte 2012


in Residence

eine kanadisch-deutsche Ausstellung

Rachel Granofsky (Fotografie; Montreal, QC)
Gordon Monahan (Klangkunst / Installation; Meaford, ON)
Jocelyn Philibert (Fotografie / Installation; Montreal, QC)
Rona Rangsch (Digitale Medien / Installation)
Robert Tombs (Malerei / Installation; Ottawa, ON)
Jean-Yves Vigneau (Installation / Plastik / Video; Gatineau, QC)

5. Oktober - 11. November 2012


Ausstellungsansicht

v.l.n.r.: Gordon Monahan, Piano Airlift; Robert Tombs, Brigus Mark; Jean-Yves Vigneau, Île était une fois
Fotos: © Hannes Woidich


Hintergrund der Ausstellung sind 4 Artist-in-Residence-Aufenthalte von Rona Rangsch in Kanada in den Jahren 2007-2011 (2012 kommt der 5. hinzu) und die Tatsache, dass diese Residencies ihre Art zu arbeiten nachhaltig geprägt haben: Neben den starken landschaftlichen und allgemeinen kulturellen Eindrücken haben Kontakte zu kanadischen Künstler-KollegInnen und deren Arbeiten Rangschs Schaffen mehr oder weniger direkt beeinflusst. So entstand ihr Wunsch, einige während der Residencies entstandene Schlüsselarbeiten zusammen mit Arbeiten dieser Künstlerinnen und Künstler zu präsentieren.
Zur Ausstellung ist ein Katalog mit einem Text von Sandra Dichtl, Leiterin des Dortmunder Kunstvereins, erschienen. Die Ausstellung wurde freundlich unterstützt durch:

               



Das kleine Format 2012
Unikate, Editionen & Multiples von Künstlerhaus-Mitgliedern und Netzwerkern
23. November 2012 - 27. Januar 2013

Parallel zur Ausstellung Blue Bloom zeigen 19 Mitglieder und KünstlerInnen im Netzwerk Editionen, Multiples und kleine Formate. Zum zweiten Mal steht das Laboratorium ausschließlich dem angeblich so unspektakulären, aber dafür Intimität, Privatheit und Unmittelbarkeit bietenden kleinen Format zur Verfügung. Ergänzt durch aktuelle Einzelkataloge, die direkt erworben werden können. Multiples, Editionen, kleinen Formate und Kataloge von 7,99 bis 600,00 Euro.


Fotos: Hannes Woidich



Projekte 2011


Das Kleine Format 2011
Künstlerhaus Mitglieder und KiN's präsentieren Unikate, Editionen und Multiples

9.12.2011 - 15.1.2012


Fotos von Hannes Woidich




Nomadsland
ein Film von Horst Herz, 2010

8. April - 13. Mai, 2011




Projekte 2010


How to get from A to B
Objekte, Videos und Grafiken von Caspar Walbeck

17. September - 31. Oktober 2010

"Mit der Tür ins Haus", die Vorstellung, ein Gebäude ausschließlich über die Verbindung seiner Türöffnungen mittels eines verplankten Ganges zu definieren ... "Sehhilfen", die es ihrem Benutzer ermöglichen, gleichzeitig in verschiedene Richtungen zu schauen ... oder "Watching a cube", ein Würfel aus 13 Metern Papprohr und 75 Spiegeln, die den einfallenden Blick des Benutzers durch das Rohrsystem lenken, so dass er über eine Distanz von 6,5 m seine eigenen Füße entdecken kann ...
Caspar Walbeck arbeitete insgesamt drei Monate im Laboratorium. Die entstandenen Arbeiten spiegeln seine Auseinandersetzung mit Fragen zum Raum und zur Wahrnehmung des Raumes wider.




Fotos von Hannes Woidich


Projekte 2009


Sightseeing

Installation von von Barbara Koch
Objekt aus Silikon, ca. 20 cm im Durchmesser, 30 cm lang, Überwachungselektronik, Beamer

28. August - 27. September 2009



In der Installation "Sightseeing" geht es mir um die Verschiebung, das Konterkarieren der gewohnten Sichtweisen. Der Betracher wird mit einer anderen Perspektive konfrontiert – in diesem Fall in eine niedrigere und fremde Ebene – ohne seine Sichtposition ändern zu müssen.


Projekte 2008    


nah dran / close
Rauminstallation von Agata Gostkowska und Leif Schmidt

17. Oktober – 16. November 2008





Projekte 2007


Ausgewählte Stücke
Eine Wandmalerei von Elly Valk-Verheijen

31. August – 30. September 2007
    



Diese Ausstellung im Laboratorium von Elly Valk-Verheijen zeigt eine ortsgebundene Wandmalerei.
Sie bezieht sich direkt auf die Wände des Laboratorium und auf die vorhandene Beleuchtung. Die weißen Wände – mit ihren vielen Unebenheiten, eben hervorgehoben durch die Beleuchtung – reflektieren das weiße Kunstlicht der Neonröhren.
Digitale Fotografien von den leeren Wänden – unter diesen Lichtbedingungen ohne Blitzlicht aufgenommen – wurden in ihrer Farbauflösung, bzw. ihre Farbsättigung mittels Computertechnik extrem gesteigert: überraschende Konstellationen aus separierten Formen (Pixel) in reinen Farben konnten so hervorgeholt werden.
Kleine ausgewählte quadratische Ausschnitte ergeben eine besondere Komposition.
Diese Elemente gehören nicht mehr zu einer virtuellen Vorstellungswelt, sondern sind real – visuell und haptisch -  direkt auf der Wand als Malerei erfahrbar.
Zu sehen ist eine Verbindung aus den Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung und einer Realisation in der Technik einer traditionellen Wandmalerei.


Projekte 2006


Ernten - Einmachen
Anna-Maria Karczmarska

28. August - 15. September 2006



Anna Maria Karczmarska war im Sommer 2006 unser Residency-Gast.


es gibt immer etwas zu sehen
Lichtinstallation von Jorge Lopes

24. März – 23. April 2006

  


Malerei
Ilka Berger

3. Februar – 12. März 2006
 
 


Projekte 2005


the other side - inside
Installation von Ulrike Stockhaus

4 .November. – 18. Dezember 2005
 


Ausgaben unzähliger Zeitungsmagazine bieten uns tägliche Bilderüberflutungen. Dem Konsumenten wird eine selektive Realität geboten. Digitale Bildbearbeitung ermöglicht, nur noch dasjenige zu zeigen, was der Herausgeber vermitteln will.
Ulrike Stockhaus befasst sich mit der anderen Seite, der Rückseite dieser Bilder. Sie schneidet die abgebildeten Menschenposen aus und benutzt deren Rückseiten zur Erstellung eines neuen Szenariums. In der Installation geht sie einen Schritt weiter: sie entwickelt eine Räumlichkeit zwischen Projektionen und Spiegelungen. So wird der Betrachter ein Teil der Illusion “von der anderen Seite der Wirklichkeit.“
   

Vorruhestand

Die Dokumentation der Arbeit von Anna Gonzalez während ihres Gastaufenthaltes im Künstlerhaus Dortmund im Sommer 2005 war nach der Präsentation im Medienraum auch im Laboratorium zu sehen.
Fotos von Gustel Gawlik

9. September – 23. Oktober 2005



In der Vergangenheit arbeiteten Menschen oftmals bis kurz vor ihrem Tod. Durch die gestiegene Lebenserwartung heutzutage haben gesunde Rentner in der entwickelten Welt bedeutend mehr Zeit, über die sie frei verfügen können. Die Menschen haben sich gewissermaßen Zeit erschaffen. Anna Gonzalez untersuchte diese von Menschen geschaffene Zeit. Durch "Vorruhestand" lernte sie das Leben von Senioren kennen. Zunächst nahm sie an Sommeraktivitäten im 'SeniorenSommer 2005' des Wilhelm-Hansmann-Hauses teil; dann wurde sie in einem zweiten Teil vorübergehend eine Bewohnerin des Seniorenwohnsitzes Nord.


Eigenheim
Fotografie und Installation von Stefanie Kath

20. Mai. – 3. Juli 2005

  

„Eigenheim“ thematisiert eine alltägliche Nische. Als ein Reflex auf die aktuelle Diskussion um die Eigenheimzulage weist die Ausstellung den Betrachter auf eines der beliebtesten Eigenheime hin. Ein Element wird aus seiner natürlichen Umgebung in einen neuen Kontext verschoben und wartet auf mehreren Ebenen auf Interaktion. Es darf betreten und eingerichtet werden. Man kann träumen und weiterbauen. Die Irritation durch vermeintlich Gewohntes und der Reiz der Raumerfahrung gehen Hand in Hand. Berührungen jeder Art sind erwünscht und werden dokumentiert.
    

Three Duster Dancers, laboratorium Dortmund, 2005
Installation von Tomomi Adachi

11. März – 3. April 2005



Eine kinetische Videoinstallation mit Staubwedeln, Elektronik und Videokameras.
Drei Staubwedel tanzen durch die Luft. Du erfreust Dich der Sicht durch ihre Augen.


Projekte 2004   


"the baloon project - eine Erzählung über den Raum, ohne Worte,
laboratorium, Dortmund 2004"
Mixed Media Installation von An Seebach
(in Zusammenarbeit mit Sam Ashley und Ulrich Weber)

19. November -19. Dezember 2004



Eine Hängematte und knapp 3000 Luftballons, die zunächst das komplette Raumvolumen einnehmen, sind die Protagonisten der Installation. Die Installation beginnt mit einer Video-liveübertragung aus dem laboratorium, sie entsteht erst am Abend der Eröffnung endgültig vor den Augen der Besucher. In einer ca. 18 minütigen Performance bringen An Seebach und Sam Ashley die Ballons zum Platzen und öffnen so den Raum für die Besucher.



In der so entstehenden Raumsituation mischen sich Zufallsstrukturen mit der Inszenierung
der Künstlerin. Das Publikum ist eingeladen, die Hängematte zu benutzen und in dieser ungewöhnlichen Position, die Installation am Boden und unter der Decke zu betrachten.



Montagetechnik: © Ulrich Weber
Design Hängematte: © Sam Ashley
Performance-Fotos: © Christoph Bangert
     

earthsky
Dia-Installation von Rona Rangsch

10. September -10. Oktober 2004
 


Die Leuchtstrukturen basieren auf Nachtflug-Aufnahmen des Ruhrgebietes. Durch digitale Collage sind Überstrukturen entstanden, die nicht mehr eindeutig der Erdoberfläche zugeordnet werden können, sondern an Aufnahmen von Sternenclustern, Galaxien oder Supernovae erinnern.


 
Auf mehrere Ebenen halbtransparenter Stoffbahnen projiziert, die sich im Wind zweier Ventilatoren wiegen, entsteht eine Räumlichkeit, die den ephemeren Charakter der Motive unterstreicht.
Das mechanische Klicken der Projektoren beim Diawechsel und das Rauschen ihrer Lüftungssysteme vervollständigen die fremdartige Szenerie.


Es werde Licht!
Licht-Installation von Martin Varga

20.  Februar -12. April 2004
    


Zu einem Raum verarbeitet sind 44 Lampengehäuse samt Elektronik und Fassungen, die insgesamt 88 Neonleuchtstoffröhren TLD 58W/25 beinhalten. Sie benötigen zusammen eine Stomleistung von ca. 5104 Watt. Das natürlichen “Brummen” der Neonleuchtstoffröhren wird extrem verstärkt.