Künstlerhaus Dortmund
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Öffnungszeiten   Büro  Mo + Fr 10 - 14 h Di - Do 10 - 16 h  |  Ausstellung  Do - So 16 - 19 h
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Das Laboratorium - ein Off-Space im Kellergeschoss - steht den Künstlern des Künstlerhauses für das Experimentieren vor Ort zur Verfügung. Sie können hier neue Arbeiten und Techniken ausprobieren, nur für sich oder mit der Absicht, es anderen zu zeigen, es in der Runde der Mitglieder zu diskutieren oder es der Öffentlichkeit zugänglich machen. Hierfür steht ein kleines Budget zur Verfügung.

Die Eröffnungen und Ausstellungszeiten richten sich nach den Hauptausstellungen des Hauses; Informationen zu Laboratorium-Veranstaltungen sind den Haupteinladungen beigefügt.
Das Laboratorium steht auch den KünstlerInnen im Netzwerk (K,i,N.) und unseren Residency-Gästen offen.


Projekte 2009


Sightseeing
Installation von von Barbara Koch
Objekt aus Silikon, ca. 20 cm im Durchmesser, 30 cm lang, Überwachungselektronik, Beamer

28. August - 27. September 2009



In der Installation "Sightseeing" geht es mir um die Verschiebung, das Konterkarieren der gewohnten Sichtweisen. Der Betracher wird mit einer anderen Perspektive konfrontiert – in diesem Fall in eine niedrigere und fremde Ebene – ohne seine Sichtposition ändern zu müssen.


Projekte 2008    


nah dran / close
Rauminstallation von Agata Gostkowska und Leif Schmidt

17. Oktober – 16. November 2008





Projekte 2007


Ausgewählte Stücke
Eine Wandmalerei von Elly Valk-Verheijen

31. August – 30. September 2007
    



Diese Ausstellung im Laboratorium von Elly Valk-Verheijen zeigt eine ortsgebundene Wandmalerei.
Sie bezieht sich direkt auf die Wände des Laboratorium und auf die vorhandene Beleuchtung. Die weißen Wände – mit ihren vielen Unebenheiten, eben hervorgehoben durch die Beleuchtung – reflektieren das weiße Kunstlicht der Neonröhren.
Digitale Fotografien von den leeren Wänden – unter diesen Lichtbedingungen ohne Blitzlicht aufgenommen – wurden in ihrer Farbauflösung, bzw. ihre Farbsättigung mittels Computertechnik extrem gesteigert: überraschende Konstellationen aus separierten Formen (Pixel) in reinen Farben konnten so hervorgeholt werden.
Kleine ausgewählte quadratische Ausschnitte ergeben eine besondere Komposition.
Diese Elemente gehören nicht mehr zu einer virtuellen Vorstellungswelt, sondern sind real – visuell und haptisch -  direkt auf der Wand als Malerei erfahrbar.
Zu sehen ist eine Verbindung aus den Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung und einer Realisation in der Technik einer traditionellen Wandmalerei.


Projekte 2006


Ernten - Einmachen
Anna-Maria Karczmarska

28. August - 15. September 2006



Anna Maria Karczmarska war im Sommer 2006 unser Residency-Gast.


es gibt immer etwas zu sehen
Lichtinstallation von Jorge Lopes

24. März – 23. April 2006

  


Malerei
Ilka Berger

3. Februar – 12. März 2006
 
 


Projekte 2005


the other side - inside
Installation von Ulrike Stockhaus

4 .November. – 18. Dezember 2005
 


Ausgaben unzähliger Zeitungsmagazine bieten uns tägliche Bilderüberflutungen. Dem Konsumenten wird eine selektive Realität geboten. Digitale Bildbearbeitung ermöglicht, nur noch dasjenige zu zeigen, was der Herausgeber vermitteln will.
Ulrike Stockhaus befasst sich mit der anderen Seite, der Rückseite dieser Bilder. Sie schneidet die abgebildeten Menschenposen aus und benutzt deren Rückseiten zur Erstellung eines neuen Szenariums. In der Installation geht sie einen Schritt weiter: sie entwickelt eine Räumlichkeit zwischen Projektionen und Spiegelungen. So wird der Betrachter ein Teil der Illusion “von der anderen Seite der Wirklichkeit.“
   

Vorruhestand

Die Dokumentation der Arbeit von Anna Gonzalez während ihres Gastaufenthaltes im Künstlerhaus Dortmund im Sommer 2005 war nach der Präsentation im Medienraum auch im Laboratorium zu sehen.
Fotos von Gustel Gawlik

9. September – 23. Oktober 2005



In der Vergangenheit arbeiteten Menschen oftmals bis kurz vor ihrem Tod. Durch die gestiegene Lebenserwartung heutzutage haben gesunde Rentner in der entwickelten Welt bedeutend mehr Zeit, über die sie frei verfügen können. Die Menschen haben sich gewissermaßen Zeit erschaffen. Anna Gonzalez untersuchte diese von Menschen geschaffene Zeit. Durch "Vorruhestand" lernte sie das Leben von Senioren kennen. Zunächst nahm sie an Sommeraktivitäten im 'SeniorenSommer 2005' des Wilhelm-Hansmann-Hauses teil; dann wurde sie in einem zweiten Teil vorübergehend eine Bewohnerin des Seniorenwohnsitzes Nord.


Eigenheim
Fotografie und Installation von Stefanie Kath

20. Mai. – 3. Juli 2005

  

„Eigenheim“ thematisiert eine alltägliche Nische. Als ein Reflex auf die aktuelle Diskussion um die Eigenheimzulage weist die Ausstellung den Betrachter auf eines der beliebtesten Eigenheime hin. Ein Element wird aus seiner natürlichen Umgebung in einen neuen Kontext verschoben und wartet auf mehreren Ebenen auf Interaktion. Es darf betreten und eingerichtet werden. Man kann träumen und weiterbauen. Die Irritation durch vermeintlich Gewohntes und der Reiz der Raumerfahrung gehen Hand in Hand. Berührungen jeder Art sind erwünscht und werden dokumentiert.
    

Three Duster Dancers, laboratorium Dortmund, 2005
Installation von Tomomi Adachi

11. März – 3. April 2005



Eine kinetische Videoinstallation mit Staubwedeln, Elektronik und Videokameras.
Drei Staubwedel tanzen durch die Luft. Du erfreust Dich der Sicht durch ihre Augen.


Projekte 2004   


"the baloon project - eine Erzählung über den Raum, ohne Worte,
laboratorium, Dortmund 2004"
Mixed Media Installation von An Seebach
(in Zusammenarbeit mit Sam Ashley und Ulrich Weber)

19. November -19. Dezember 2004



Eine Hängematte und knapp 3000 Luftballons, die zunächst das komplette Raumvolumen einnehmen, sind die Protagonisten der Installation. Die Installation beginnt mit einer Video-liveübertragung aus dem laboratorium, sie ensteht erst am Abend der Eröffnung endgültig vor den Augen der Besucher. In einer ca. 18 minütigen Performance bringen An Seebach und Sam Ashley die Ballons zum Platzen und öffnen so den Raum für die Besucher.



In der so entstehenden Raumsituation mischen sich Zufallsstrukturen mit der Inszenierung
der Künstlerin. Das Publikum ist eingeladen, die Hängematte zu benutzen und in dieser ungewöhnlichen Position, die Installation am Boden und unter der Decke zu betrachten.



Montagetechnik: © Ulrich Weber
Design Hängematte: © Sam Ashley
Performance-Fotos: © Christoph Bangert
     

earthsky
Dia-Installation von Rona Rangsch

10. September -10. Oktober 2004
 


Die Leuchtstrukturen basieren auf Nachtflug-Aufnahmen des Ruhrgebietes. Durch digitale Collage sind Überstrukturen entstanden, die nicht mehr eindeutig der Erdoberfläche zugeordnet werden können, sondern an Aufnahmen von Sternenclustern, Galaxien oder Supernovae erinnern.


 
Auf mehrere Ebenen halbtransparenter Stoffbahnen projiziert, die sich im Wind zweier Ventilatoren wiegen, entsteht eine Räumlichkeit, die den ephemeren Charakter der Motive unterstreicht.
Das mechanische Klicken der Projektoren beim Diawechsel und das Rauschen ihrer Lüftungssysteme vervollständigen die fremdartige Szenerie.


Es werde Licht!
Licht-Installation von Martin Varga

20.  Februar -12. April 2004
    


Zu einem Raum verarbeitet sind 44 Lampengehäuse samt Elektronik und Fassungen, die insgesamt 88 Neonleuchtstoffröhren TLD 58W/25 beinhalten. Sie benötigen zusammen eine Stomleistung von ca. 5104 Watt. Das natürlichen “Brummen” der Neonleuchtstoffröhren wird extrem verstärkt.