Künstlerhaus Dortmund
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Anett Frontzek

Drawing | Artist's book | Art for Architecture

Arbeiten





Der Formelteil des Titels beschreibt, daß sich bei Anordnung gleicher Elemente Strukturen ergeben, die als ein sich nach allen vier Seiten gleichmäßig ausdehnendes System begriffen werden können.
Die verwendeten Elemente der Arbeiten beziehen sich auf die alte Union-Brauerei in Dortmund. Dessen Dach wird seit den 60er Jahren von einem  vierseitigen U bekrönt. Jahrzehntelang lag das Gelände brach. Im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 zieht neues Leben in das alte Gebäude aus den 20er Jahren ein, und das frisch vergoldete U fungiert wieder als weithin sichtbare Landmarke.

Papierschnitte 100 x 70 cm, Ausstellungsansicht „genau.“, mathematische Strategien und künstlerische Prozesse, Künstlerhaus Dortmund 2009





Schöne Aussichten, oder: Ich sehe was, was Du nicht siehst …
Kunst am Bau für die Justizbehörden Kassel.Gestaltung zweier Bereiche der Glasfassade im Neubaubereich der Justizbehörden in Kassel.
(9,5 m x 7 m)





en passant, oder: Souvenirs des Flaneurs
Eine fotografische und zeichnerische Untersuchung von öffentlichem Raum, Architektur, Stadtstruktur und ihrer Nutzung in Frankfurt an der Oder.
Eine subjektive „Bestandsaufnahme“ der Stadt und ihrer Besonderheiten.

Das Flanieren als zweckfreies Wahrnehmen urbanen Raums wurde unter anderem von Walter Benjamin in seinem Passagenwerk beschrieben.
Im Sommer 2007 habe ich mich in Frankfurt an der Oder in diese Situation hineinbegeben. Es entstanden Zeichnungen, Arbeiten auf Papier, Fotografien und ein Künstlerbuch.





Rundblicke zwischen 45˚49’ und 47˚49’ nördlicher Breite und 5˚57’ und 10˚30’ östlicher Länge, bezeichnet die geographische Lage der Schweiz.

Drei Monate lang befand ich mich 2004 anläßlich eines Artist in Residence Aufenthaltes im Zentrum dieses Koordinatenkreuzes, und nahm immer wieder „zentrale Positionen“ ein. Beim Betrachten von Naturpanoramen ebenso wie beim Besuch klassischer Panoramen wie dem Bourbakipanorama in Luzern oder dem Wocherpanorama in Thun.

Die Ursprungsfotos für eine Serie von Leporellos zeigen ebenso wie die „Schweizer Rundblicke“, einen Blickwinkel von 360˚.
Der Rundblick, aufgenommen von einem zentralen Standort, wird in den Leporellos in einzelne Bildsequenzen zerlegt, die der Betrachter, Seite für Seite umblätternd, als rhythmische Gliederung erfährt.