My Story

Ein partizipatives Kinder- und Jugend-Kunstprojekt

Der Kulturelle-Bildung-Kurs "My Story" findet seit 2015 wöchentlich im Künstlerhaus statt.
Neben der Kunstvermittlung findet eine Vertiefung der sprachlich-kulturellen Kenntnisse der konstant teilnehmenden Kinder mit Migrationshintergrund im Fokus. Viele Kinder kommen aus bildungfernen bis analphabetischen Elternhäusern und haben neben der Schule kaum oder gar keine Teilhabe an Gemeinschaften in unserer Gesellschaft.

"My Story" wurde 2018 von der Jury des Lions-Club Dortmund-Rothe Erde unter Leitung der Bürgermeisterin Birgit Jörder zusammen mit neun weiteren Projekten mit dem Förderpreis „Dortmunder Löwe“ ausgezeichnet. Außerdem wurde Linda Opgen-Rhein vom Dezernat für Kinder und Jugend eingeladen, ihr Konzept im Rahmen eines zweitägigen Symposiums der Weimarer Initiative „Gutes Aufwachsen im Revier“ als eines von mehreren Dortmunder Beispielen vorzustellen.

Seit 2019 kooperiert My Story mit der Lessing-Grundschule in der Gneisenaustraße. Als Kunst-AG kommt eine Gruppe Kinder wöchentlich zum Künstlerhaus und arbeitet dort nach kurzen Entspannungs- und Konzentrationsübungen zu vorgelesenen Geschichten oder zu Ausstellungen, die im Künstlerhaus gezeigt werden.
Die Schulleiterin Stephanie Kreutzkamp will die Kooperation auch künftig gerne fortsetzen und meint: „Unsere Schule liegt in einem Stadtteil mit besonderen Herausforderungen. Außerhalb der Schule kennen die Kinder ihr Stadtviertel kaum, gemeinsame familiäre Unternehmungen finden in der Regel eher selten statt. Die Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus bietet den Kindern die Möglichkeit, Vertrauen zum Stadtviertel aufzubauen. Die wahrgenommenen Angebote mit Frau Opgen Rhein erweitern insbesondere die Sozial- und Eigenkompetenz eines jeden Kindes in besonderer Weise. Kinder werden in ihren Stärken außerhalb von schulischen Lern- und Übungssituationen gesehen und können diese wahrnehmen und ausbauen. Das gibt unseren Kindern einfach ein gutes Gefühl.“
Eine Dokumentationsbroschüre zum Projekt kann angefordert werden.

Freundlich unterstützt durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund